MHH: In 560 Fällen wichtige Spuren gesichert

Positive Bilanz nach fünf Jahren: MHH-Netzwerk ProBeweis in ganz Niedersachsen vertreten / Hilfe für Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt

Vor fünf Jahren startete das Netzwerk ProBeweis an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Inzwischen ist das Netzwerk zur professionellen Beweissicherung für Opfer von häuslicher und/oder sexueller Gewalt in 26 Städten Niedersachsens vertreten. Seit 2012 konnten durch das Projekt, das vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziert wird, in insgesamt 560 Fällen gerichtsverwertbare Befunde und Spuren einer Gewalttat gesichert und dokumentiert werden. Das Besondere: Die Untersuchung und Spurensicherung bei ProBeweis erfolgt losgelöst von einer Anzeige bei der Polizei. Ein prozessrelevantes Gutachten kann nach späterer Anzeige durch die Opfer so bei Bedarf auch noch mehrere Jahre nach der Tat abgerufen werden.

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UKR: 23.000 Euro für die Seltenen

Der Förderverein für Kinder und Erwachsene mit seltenen Erkrankungen Regensburg e.V. (ZSER e.V.) fördert zwei Projekte des Zentrums für Seltene Erkrankungen Regensburg (ZSER) am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) mit insgesamt 23.000 Euro. Damit wird die Forschung an seltenen Erkrankungen vorangetrieben und Betroffene erfahren gezielt Unterstützung.

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer seltenen Erkrankung. Nach europäischer Definition gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als fünf von 10.000 Einwohnern von ihr betroffen sind. Rund 8.000 dieser Erkrankungen sind bisher entdeckt worden. Um Patienten eine Anlaufstelle zu bieten und die Forschung für seltene Erkrankungen voranzutreiben, wurde am UKR 2014 das Zentrum für Seltene Erkrankungen Regensburg gegründet. Seit 2016 unterstützt der ZSER e.V. als Förderverein die wissenschaftliche und medizinische Arbeit des Zentrums. Nun kann der Verein zwei konkrete Projekte am ZSER mit insgesamt 23.000 Euro fördern.

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UMGR: Mein Sohn hat eine Hypospadie – wie geht es jetzt weiter?

Greifswalder Kinderchirurgen informieren am 28. Juni über Behandlungsmöglichkeiten bei einer Fehlbildung der Harnröhre

Am Mittwoch, dem 28. Juni, lädt die Klinik für Kinderchirurgie um 16.00 Uhr zu einer weiteren Informationsveranstaltung für Eltern in die Universitätsmedizin Greifswald (UMG, Sauerbruchstraße, Hörsaal Nord) ein. Dieses Mal geht es um ein weit verbreitetes Problem bei kleinen Jungen, um die sogenannte Hypospadie. Das ist eine häufige Fehlbildung der Harnröhre, die in den meisten Fällen plastisch korrigiert werden muss. Alle interessierten Familien sind recht herzlich zu dem Patientenforum eingeladen.

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MHH: Auf in die Schule!

Premiere: Kitas auf MHH-Gelände organisierten gemeinsame Aktionen und Abschlussfeier für 64 Vorschulkinder

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat heute zum ersten Mal die Schulkinder aller drei Kindertagesstätten auf dem MHH-Gelände gemeinsam verabschiedet. Die MHH ist Träger der Kindertagesstätte (Kita) Campuskinder, die anderen beiden Einrichtungen werden von einer Elterninitiative (Hirtenkinder) und von den Johannitern (Weltkinder) getragen. Die kleine Feierstunde stellte den Abschluss zahlreicher gemeinsamer Aktionen dar, welche die Vorschulkinder der drei Einrichtungen in diesem Jahr zum ersten Mal näher zusammenbrachten. Zu Beginn zogen die 64 Mädchen und Jungen aus den drei Kindertagesstätten „Campuskinder“, „Hirtenkinder“ und „Weltkinder“ unter dem Applaus ihrer Eltern, Erzieherinnen und Erzieher in den größten Hörsaal der Hochschule ein, um in den vordersten Reihen Platz zu nehmen. Dr. Andreas Tecklenburg begrüßte die Vorschulkinder: „Normalerweise bekommen in diesem Hörsaal Ärzte und Professoren ihre Urkunden, aber heute steht ihr als zukünftige Schulkinder im Mittelpunkt“, sagte der MHH-Vizepräsident. Anschließend überreichte er jedem Kind eine Medaille mit der Aufschrift „Fit for school“.

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UMG: LungenTumorZentrum Universität Göttingen zertifiziert

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert „LungenTumorZentrum Universi-tät Göttingen“. Universitätsmedizin Göttingen, Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende und Lungenfachkrankenhaus Immenhausen bilden einziges Lungenkrebszentrum in 100 Kilometern Umkreis von Göttingen. „LTZ Universität Göttingen“ ist größtes Lungentumorzentrum in Niedersachsen und Hessen. Ganzheitliche Versorgung für Lungenkrebspatienten auf hohem Qualitätsstandard weiterentwickelt.

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UKR: Zahnärztetag: Digitalisierung – Segen oder Fluch?

Die Digitalisierung erobert die Zahnarztpraxen. So wird Zahnersatz zunehmend virtuell geplant und maschinengesteuert gefertigt. Die Referenten des 31. Oberpfälzer Zahnärztetages erörtern, wann bewährte Behandlungskonzepte der modernen Technik vorzuziehen sind.

Unter dem Motto „Moderner Zahnersatz – hat Altbewährtes ausgedient?“ widmet sich der 31. Oberpfälzer Zahnärztetag vom 22.- 24. Juni 2017 am Universitätsklinikum Regensburg der zahnärztlichen Prothetik.

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MHH: Probleme unterhalb der Gürtellinie? „Mann“ kann was tun!

Experten der Klinik für Urologie berichten und beantworten Fragen rund um Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Harninkontinenz und Erektionsstörung / am 21. Juni in Hörsaal E

Harninkontinenz und Erektionsstörungen sind weitverbreitete Probleme und nehmen mit fortschreitendem Alter zu. Allerdings sind diese Krankheitsbilder trotz zunehmender Aufklärung immer noch Tabuthemen. Obwohl der Leidensdruck enorm ist, verschweigen viele Betroffene das Problem.

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UMGR: Sonne richtig genießen – Mediziner informieren

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung

Nach der langen dunklen Jahreszeit ist die Sehnsucht nach Wärme und Sonne besonders groß und viele freuen sich auf die Zeit am Strand, im Garten oder in der freien Natur. Ein guter Grund, einmal mehr über einen verantwortungsvollen Umgang mit den gefährlichen UV-Strahlen zu informieren. Greifswalder Hautärzte laden Donnerstag, dem 15. Juni, um 16.00 Uhr, im Hörsaal Süd in der Universitätsmedizin Greifswald (Hauptgebäude Sauerbruchstraße) zu einem öffentlichen Forum am. Der Eintritt ist frei.

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UKR: Halbzeit für die NAKO Gesundheitsstudie in Regensburg

Die größte bundesweite Gesundheitsstudie, die NAKO Gesundheitsstudie, verzeichnet in Regensburg ihren 5.000sten Teilnehmer. Damit wurde die Hälfte der vorgesehenen 10.000 Studienteilnehmer untersucht. Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem gesamten Landkreis Regensburg werden zu dieser Studie eingeladen.

Was macht uns krank? Wie bleiben wir gesund? Diese Fragen hofft die Langzeit-Gesundheitsstudie beantworten zu können. Hierfür werden über einen Zeitraum von 20 Jahren an bundesweit 18 Studienzentren insgesamt 200.000 Menschen untersucht und beobachtet.

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