UKR: Der Patient hat Recht(e)

Der vierte Medizinethik-Tag des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld aus Patientenautonomie und moderner Medizin.

Rechte und Pflichten von Patienten in Deutschland sind im Patientenrechtegesetz festgehalten. Mit der 2013 geschaffenen, gesetzlichen Grundlage sollen die Rechte und Einflussmöglichkeiten von Patienten sowohl bei der Gestaltung der eigenen Therapie als auch in Fragen der Gesundheitspolitik gestärkt werden. Während zunehmend die Bedeutung des gründlich informierten, autonom entscheidenden Patienten betont wird, entwickelt sich demgegenüber eine immer komplexer werdende Medizin mit einem vielfältigen Leistungsangebot. Mit der Frage, wie Arzt und Patient in der modernen Hochleistungsmedizin zusammenfinden, beschäftigt sich der vierte Regensburger Medizinethik-Tag am Samstag, dem 12. November 2016. Von 09:30 bis 14:45 Uhr diskutieren Experten aus Medizin und Ethik im Hörsaal A2 des UKR mit Mitarbeitern aus dem Gesundheitsbereich und ethisch Interessierten zum Thema „Gesundheit – Recht oder Pflicht?“.

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UMG: Erstmals molekularer Blick in atriale Herzmuskelzellen

Weltpremiere: UMG-Herzforschern gelingt detaillierter molekularer Blick in atriale Herzmuskelzellen: Neuartige Signalprozesse und auch Krankheitsursachen z.B. von Herzrhythmusstörungen können so grundlegend erklärt werden.

Rund zwei Drittel aller Herzrhythmusstörungen insbesondere bei älteren Menschen haben ihren Ursprung im Herzvorhof. Hier sind die „atrialen“ Herzmuskelzellen des Vorhofs entscheidend für die Füllung der Herzkammern. Doch bisher wurden diese Herzmuskelzellen kaum gezielt mit modernsten zellbiologischen Methoden untersucht. Sören Brandenburg und Prof. Dr. Stephan Lehnart, beide Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist es nun weltweit erstmals gelungen, die molekularen Zellstrukturen sogenannter atrialer Kardiomyozyten sichtbar zu machen. Die Forschung wurde durch den Sonderforschungsbereich 1002 „Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz“, das Deutsche Zentrum für Herzkreislauf-Forschung (DZHK) sowie die Europäische Union gefördert. Die Ergebnisse sind veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift The Journal of Clinical Investigation.

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UMG: Harnsteinleiden – UMG Urologen mit besserer Diagnostik und Therapie durch neue Röntgen-Ausstattung

Präzise Bildgebung bei Untersuchungen und Therapien von Harnsteinen. Strahlenbelastung für Patienten deutlich reduziert. Modernste Gerätetechnik unterstützt Urologen der Universitätsmedizin Göttingen.

Harnsteine sind eine Volkskrankheit. Rund fünf Prozent der Menschen in Deutschland machen in ihrem Leben Erfahrungen mit einer Steinerkrankung. Harnsteine bleiben häufig lange Zeit unbemerkt. Erst wenn sie sich im Nierenbecken oder im Harnleiter verklemmen, treten meistens sehr starke, krampfartige Schmerzen (Koliken) auf. Eine moderne Steintherapie erfordert nahezu immer eine Behandlung unter Röntgenkontrolle. Die Klinik für Urologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bietet mit zwei voll digitalen Röntgenarbeitsplätzen der neuesten Generation moderne Bedingungen für eine effektive und belastungsarme Steintherapie. „Wir sind froh, mit den beiden neuen Röntgen-Arbeitsplätzen und somit mit neuester Technik moderne Verfahren einer optimalen Steintherapie rund um die Uhr anbieten zu können“, sagt Prof. Dr. Lutz Trojan, Direktor der Klinik für Urologie an der UMG. Rund 600.000 Euro hat die UMG in die Anschaffung der beiden Geräte investiert. Angeschafft wurden die Röntgengeräte im Rahmen der Modernisierung der UMG.

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UKSH: 20 Jahre Brustkrebszentrum UKSH, Campus Kiel

Im Jahr 1996 wurde in Kiel das erste deutsche Brustkrebszentrum gegründet. Mit einem Festakt feiert das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) daher am Freitag, 11. November 2016, das 20-jährige Bestehen des Mammazentrums am Campus Kiel. Der Vorstand des UKSH, die Direktion der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und die Leitung des Mammazentrums laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein am Freitag, 11. November 2016, von 14 bis 16.30 Uhr im Kieler Yachtclub, Kiellinie 70, 24105 Kiel.

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Medizin möchten sich die Gastgeber auf eine Zeitreise von der Initialzündung für das Zentrum über die Entwicklung der interdisziplinären Versorgung bis hin zur Zukunft der Einrichtung im neuen UKSH begeben.

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MHH: Übertherapiert – kann Medizin auch schaden? DER SPIEGEL live in der Uni mit Karl Lauterbach am 16.11.2016

Sinnlose Labordiagnostik, unnütze Bildgebung, überflüssige Operationen? Einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin zufolge erlebten mehr als 70 Prozent von 4.181 befragten Ärzten, wie Menschen überversorgt werden. Angst vor Behandlungsfehlern, Druck von Patienten, Geldmacherei, Zeitmangel, Unkenntnis – was sind die wahren Gründe von Übertherapie? Welche Antworten können Gesundheitspolitiker geben? Wie sieht es mit der ethischen Verantwortung der Ärzte aus? Und wie können sich Patienten vor umstrittenen Behandlungen schützen?

Darüber wird Mediziner und Politiker Karl Lauterbach mit SPIEGEL-Wissenschaftsredakteur Jörg Blech am Mittwoch, 16. November 2016, um 18 Uhr in der Medizinischen Hochschule Hannover, Hörsaal F, Gebäude J1, Ebene 01, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover, diskutieren. Karl Lauterbach ist Professor für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie an der Universität Köln, Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion und Autor verschiedener Sachbücher. Derzeit entwickelt Lauterbach einen „Masterplan Medizinstudium“.

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Comparatio: f&w Beilage „Ressourcengerecht wirtschaften – hochwertig versorgen“

Comparatio ist eine erfolgreich aufgestellte strategische Einkaufs- und Dienstleistungsgemeinschaft im deutschen Gesundheitsmarkt. Die Kernaufgabe der Comparatio ist die Entwicklung des Einkaufs als strategisches Thema für Universitätsklinika und Maximalversorger. Die Vorgehensweise ist für die angeschlossenen Partnerkliniken durch Volumenbündelung substanzielle Einspareffekte zu erzielen. Dabei begleitet die Gemeinschaft die Einkaufsprozesse der Partnerkliniken nicht nur operativ, sondern gestaltet diesen auch strategisch. Seit Gründung Ende 2006 hat sich das Unternehmen kontinuierlich von einer reinen Einkaufsgemeinschaft zum komplexen Lösungsanbieter und umfassenden Dienstleister im Bereich Beschaffung entwickelt.

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UKSH: UKSH informiert auf Arzt-Patienten-Tagen in Lübeck über Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen

Onkologisches Zentrum Campus Lübeck stellt sich vor

Jährlich erkranken deutschlandweit eine halbe Million Menschen an Krebs. Krebs gehört damit zu den häufigsten Erkrankungen und ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Die häufigsten Krebsformen sind Brust-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs. In vielen Fällen sind Krebserkrankungen ein über Jahre oder Jahrzehnte bestehendes chronisches Leiden und erfordern immer wieder unterschiedliche Therapien zu verschiedenen Zeitpunkten. Dies macht die Behandlung zunehmend komplexer und erfordert die Beteiligung hochspezialisierter Berufsgruppen wie es an dem von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrum Campus Lübeck (UCCL), dem auch zertifizierte niedergelassene Lübecker Praxen angehören, erfolgt.

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MHH: Jeden Tag für das Leben – Tag der offenen Tür in der MHH

Mediziner, Wissenschaftler und Ausbilder stellen am 5. November ihre Arbeit vor / Beitrag der MHH zum November der Wissenschaft 2016

Auf in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH): Medizin zum Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen präsentieren Kliniker und Forscher der MHH am Sonnabend, 5. November 2016, beim Tag der offenen Tür, dem Beitrag der MHH zum fünften November der Wissenschaft. An zahlreichen Infoständen und bei Führungen können sich die Besucher einen Überblick über neueste Behandlungsmethoden und aktuelle Forschungsprojekte verschaffen, außerdem stehen MHH-Experten Rede und Antwort.
Wir laden alle Interessierten ein am 05.11.2016, 11 bis 15 Uhr.

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UKR: Weltweit erstmalig: Lebendspende-Transplantation einer isolierten Nebenschilddrüse

Das Team um Professor Dr. Ayman Agha unter der Leitung von Professor Dr. Hans-Jürgen Schlitt am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) entwickelte einen neuen chirurgischen Therapieansatz, mit dem eine dauerhafte Unterfunktion der Nebenschilddrüse behandelt werden kann. Drei Jahre nach dem Eingriff ziehen die Mediziner Bilanz.

Am 18. Juni 2013 hat das chirurgische Team des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) weltweit erstmals eine isolierte Nebenschilddrüse eines lebenden Fremdspenders transplantiert. In einer Fallstudie wurde dieser bislang nach wie vor einzigartige Eingriff nun publiziert.

Professor Dr. Ayman Agha, damals Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des UKR und heute als Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine und Minimal-invasive Chirurgie des Klinikums Bogenhausen in München tätig, zieht sein Fazit: „Die Lebendspende-Autotransplantation von Nebenschilddrüsengewebe stellt für Patienten mit einer dauerhaften Nebenschilddrüsenunterfunktion einen guten chirurgischen Therapieansatz dar; insbesondere dann, wenn kein eigenes Nebenschilddrüsengewebe zur Autotransplantation vorliegt, die konservativen Maßnahmen versagen und der Patient bereit ist, sich einer Langzeit-Immunsuppressionstherapie zu unterziehen.“

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UMG: „Deutschlands Top-Kliniken“ Klinikliste FOCUS – Universitätsmedizin Göttingen in Niedersachsen Nr. 1

Universitätsmedizin Göttingen steht in aktueller Klinikliste des FOCUS-Magazins in Spitzengruppe von 100 Kliniken und Krankenhäusern. In Niedersachsen wieder Nr. 1

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) steht im großen Klinik-Ranking des Magazins FOCUS Gesundheit bundesweit wieder in der Spitzengruppe von „Deutschlands Top-Kliniken“ auf Platz 15. Die UMG ist zudem, wie in den letzten vier Jahren auch, Nummer 1 von Niedersachsens Kliniken und Krankenhäusern. Die UMG befindet sich unter den „Top 10“ aller bundesweit ausgewerteten Krankenhäuser bei den Krankheitsbildern Alzheimer (Rang 5), Angst (Platz 6), Depression (Rang 9) und Kardiologie (Rang 10).

Der Sprecher des Vorstandes der UMG, Prof. Dr. Heyo Kroemer, bewertet das Ergebnis: „Die sehr gute Platzierung der UMG im Ranking für Niedersachsen belegt, wie begründet die Ankündigung des Ministerpräsidenten Weil aus der letzten Woche ist, die zwingend notwendige bauliche Erneuerung der UMG zeitnah voranzutreiben.“ Kroemer weiter: „Dass die Universitätsmedizin Göttingen auch in diesem Jahr wieder unter Niedersachsens Kliniken ganz vorne steht, verdankt sie dem großen Engagement der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UMG. Sie haben sich auch in diesem Jahr wieder enorm dafür eingesetzt, dass der hohe Qualitätsanspruch universitärer Medizin eingelöst werden konnte. Über 62.000 stationäre Patientinnen und Patienten wurden versorgt, sie haben der UMG auch beim Qualitätsfaktor ‚Patientenzufriedenheit‘ wieder überdurchschnittlich gute Bewertungen gegeben.“ Zur Rolle der universitären Medizin auf den Spitzenpositionen unter den ersten 30 Kliniken und Krankenhäusern sagt Prof. Kroemer: „Von Platz eins bis Platz 27 stehen Universitätsklinika an der Spitze der FOCUS-Liste. Einmal mehr zeigt sich: Die deutschen Universitätsklinika sind die wichtigste Säule in der Versorgung der Patienten.

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