UKR: Regensburger ist neuer Präsident der Deutschen Transplantationsgesellschaft

Professor Dr. Bernhard Banas, Leiter des Transplantationszentrums Regensburg am Universitätsklinikum Regensburg (UKR), steht für drei Jahre der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) vor. Sein Ziel ist es, wieder mehr Vertrauen für die Transplantationsmedizin zu gewinnen.

Im Rahmen der 25. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft, die am 5. Oktober 2016 in Essen stattfand, wurde Professor Dr. Bernhard Banas zum Präsidenten der DTG ernannt. Zu Beginn seiner dreijährigen Amtszeit richtet er einen dringenden Appell an die Öffentlichkeit: „Wir haben in der Transplantationsmedizin schon sehr viel erreicht. Nach wie vor haben wir aber einen dringenden Diskussions- und Handlungsbedarf. Im internationalen Vergleich sind unsere Patienten auf den Wartelisten zur Organtransplantation im Nachteil.“

800 Transplantationsmediziner aus dem deutschsprachigen Raum nahmen an der Jahrestagung teil. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Kongresses reichten in diesem Jahr von der Nutzung marginaler Organe über die Bedeutung der Transplantationsinfektiologie bis hin zur Weiterbildung zum Transplantationsmediziner – eine künftige Zusatzbezeichnung für Ärzte als Beleg der besonderen Schulung und fachlichen Qualifikation.

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MHH: Hannover 96-Spieler Hübner und Bakalorz besuchen MHH Kids-Arena

Auf gleich zwei Fußballprofis können sich die kranken Kinder am 13. Oktober 2016 in der Kids-Arena der MHH freuen Medienvertreter sind eingeladen

Zwei Fußball-Stars hautnah: Am Donnerstag, 13. Oktober 2016, kommen Florian Hübner und Marvin Bakalorz zu einer Autogrammstunde in die Kids-Arena der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Der 25-jährige Innenverteidiger Hübner und der 26-jährige Mittelfeldspieler Bakalorz gehören seit der Saison 2016/2017 zu Hannover 96. In der Kids-Arena der MHH besuchen sie kranke Kinder und Jugendliche, geben Autogramme und stehen den jungen Patienten in einer Fragerunde Rede und Antwort.

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UMGR: Wie gesund sind die Frauen in MV? Einladung zum 1. Tag der Frauengesundheit am 05.11.16

Am Sonnabend, dem 5. November 2016, findet ab 10.00 Uhr im Hörsaal Süd und im Foyer (Klinikneubau Sauerbruchstraße) der 1. Tag der Frauengesundheit an der Universitätsmedizin Greifswald statt, zu dem das Patienteninformationszentrums (PIZ) alle Interessenten recht herzlich einlädt. Die Veranstaltung richtet sich thematisch an Frauen aller Altersklassen. Auch Männer sind herzlich willkommen. Für Kinderbetreuung ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Es gibt viele Bereiche im täglichen Leben, die der Rubrik „Frauengesundheit“ zugeordnet werden können. Das fängt mit der HPV-Impfung gegen eine Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung an, setzt sich mit der Schwangerschaft und Erziehung der Kinder und im reiferen Alter mit typischen Erscheinungen der Wechseljahre Wort. „Wir möchten am 1. Tag der Frauengesundheit an der Unimedizin ein breites Spektrum an wichtigen Themen anbieten, so dass sich alle Altersklassen mit ihren Fragen und Problemen angesprochen fühlen“, betonten die Organisatorinnen Ute Stutz und Heike Hingst vom Patienteninformationszentrum.

So umfasst das Tagesprogramm Informationen über die HPV-Impfung, Mutter-Kind-Kuren, soziale Unterstützungsmöglichkeiten, die Pflege Angehöriger bis hin zur Osteoporose, Blasenschwäche und sportliche Betätigungsmöglichkeiten als Chance für mehr Lebensqualität. Mehrere Vereine und Verbände stehen an Informationsständen bereit, um konkrete Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen, so unter anderem die Caritas, die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs oder das Greifswalder Frauen-Fitnessstudio fiT ´N joy. Einen interessanten Überblick zur allgemeinen Frauengesundheit in Mecklenburg-Vorpommern gibt um 11.00 Uhr Prof. Henry Völzke vom Institut für Community Medicine an der Unimedizin Greifswald in einem Vortrag. Die Daten stammen aus der Langzeitstudie SHIP, die seit 1997 in Vorpommern gesundheitlichen Entwicklungen auf den Grund geht.

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UKSH: Neuer Kooperationsvertrag verbessert ambulante Versorgung in der Neurochirurgie

Die Klinik für Neurochirurgie (Direktor Prof. Dr. Michael Synowitz) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und die Überregionale Neurochirurgische Gemeinschaftspraxis von Dr. Zoran Mihajlovic und Dr. Björn-Moritz Plötz haben zum 1. Oktober 2016 einen Kooperationsvertrag geschlossen. Von der wegweisenden Zusammenarbeit – der ersten dieser Art in Kiel – profitieren in erster Linie die Patienten im ambulanten Bereich, denn die neue Kooperation schafft eine engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung, erleichtert den Austausch zwischen den Sektorengrenzen und ermöglicht flächendeckend eine interdisziplinäre Behandlung auf universitärem Niveau.

Um die Behandlungsstrukturen zu verbessern, nutzen die Klinik für Neurochirurgie und die Gemeinschaftspraxis gemeinsam etablierte Konzepte zur optimalen Therapie von Patienten mit Rückenschmerzen sowie Tumorerkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks gemäß neuesten medizinischen Standards. Die Patienten profitieren von einer ganzheitlichen, qualitativ hochwertigen Behandlung und den zukünftig noch besser koordinierten Behandlungsabläufen. Mehrfachuntersuchungen und weite Wege werden so vermieden, zugleich profitieren die Patienten von einer zwischen allen beteiligten Experten abgestimmten Therapieplanung.

Die Komplexität von Erkrankungen, z.B. im Bereich der Wirbelsäule, macht es im Interesse der Patienten dringend erforderlich, für jeden einzelnen Patienten die bestmögliche Therapie bereits bei der ersten ambulanten Vorstellung im niedergelassenen Bereich zu finden. Dabei spielt die im Bereich der Wirbelsäule so wichtige und notwendig interdisziplinär geprägte Versorgung in Diagnostik, Therapie und Nachsorge eine entscheidende Rolle, die am UKSH im Rahmen des Universitären Wirbelsäulenzentrums umgesetzt wird. So können auch neuste Forschungsergebnisse und Behandlungsmethoden unmittelbar in die Behandlung der Patienten einfließen.

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MHH: Studienteilnehmer gesucht – Untersuchung von Biomediatoren des Schmerzes

MHH-Klinik für Rehabilitationsmedizin sucht Frauen und Männer im Alter von 18 bis 70 Jahren mit chronischen Schmerzen.

Die Klinik für Rehabilitationsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) möchte die mit verschiedenen Formen chronischer Schmerzen verknüpften Prozesse im Körper darstellen und sichtbar machen. Die Probanden nehmen an einer wissenschaftlichen Studie teil, die Grundlagen von Schmerzentstehung im Körper verständlich machen soll und eine differenzierte Therapie ermöglichen kann.

Gesucht werden Frauen und Männer im Alter von 18 bis 70 Jahren, die unter arthrosebedingten Schmerzen in Knie oder Hüfte leiden, sowie Probanden ohne Beschwerden im Rahmen einer gesunden Kontrollgruppe.

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UKSH: UKSH informiert am Campus Kiel zum Welt-Osteoporose-Tag am 20.10.2016

Anlässlich des internationalen Welt-Osteoporose-Tages lädt das Universitätsklinikum Schleswig Holstein (UKSH) am Donnerstag, 20. Oktober 2016, von 17 bis 18.30 Uhr zu einer Patienteninformationsveranstaltung ein. Der Aktionstag wurde 1996 von der National Osteoporosis Society (NOS) in England ins Leben gerufen und soll auf die mit Osteoporose verbundenen gesundheitlichen Probleme aufmerksam machen. Experten der Klinik für Innere Medizin I des UKSH und der Gemeinschaftspraxis Besch & Besch informieren im Hörsaal der Klinik über Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten.

Osteoporose und die dadurch verursachten Folgeerkrankungen, insbesondere Wirbelsäulen- und Hüftfrakturen, stellen nach wie vor ein gravierendes gesundheitliches Problem dar und werden in der alternden Gesellschaft zukünftig eine noch größere Rolle spielen. Nach Schätzungen tritt weltweit alle drei Sekunden ein durch Osteoporose bedingter Knochenbruch auf. Osteoporotische Frakturen können Schmerzen und schwerwiegende Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit verursachen. Ca. 25 Prozent der Betroffenen versterben innerhalb des ersten Jahres nach einer osteoporotisch bedingten Schenkelhalsfraktur, vorwiegend aufgrund von Komplikationen der Bettlägerigkeit.

Am UKSH gehört die Osteoporose seit vielen Jahren zu den Schwerpunktthemen. Das UKSH ist am Campus Kiel seit Dezember 2013 als klinisch-osteologische Einrichtung und seit Mai 2014 als osteologisches Forschungszentrum vom Dachverband Osteologie (DVO) zertifiziert und die einzige Einrichtung dieser Art in Schleswig-Holstein. Alle modernen diagnostischen Methoden stehen zur hier Verfügung, die konservativen und operative Fachgebiete sind gut vernetzt. Großer Wert wird auch auf die reibungslose Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen gelegt.

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UMGR: 400 Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt tagen in Warnemünde – Greifswalder Klinikdirektor holt 1. ESC-Kongress nach MV

Vom 13. bis 15. Oktober 2016 findet im Kongresszentrum Hohe Düne in Rostock-Warnemünde ein großer Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) statt. Dazu werden in dem Ostseebad ca. 400 Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt erwartet. „Wir freuen uns sehr, dass die bedeutendste kardiologische Fachgesellschaft in Europa erstmals einen Kongress über Herzmuskelerkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ausrichtet“, sagte Prof. Stephan Felix (Foto), Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B an der Universitätsmedizin Greifswald. Der Greifswalder Kardiologe hatte sich für einen Austragungsort in Mecklenburg-Vorpommern stark gemacht und fungiert auch als Tagungspräsident.

Die European Society of Cardiology (ESC) ist die europäische Fachgesellschaft der Kardiologen, die am 2. September 1950 anlässlich des ersten Kardiologie-Weltkongresses in Paris gegründet wurde. Aktuell umfasst die medizinische Fachgesellschaft sechs Dachverbände, 56 nationale Fachverbände sowie 15 Arbeitsgemeinschaften und vereint rund 95.000 Mitglieder (www.escardio.org).

Auf dem Kongress und gleichzeitig der „13. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzmuskel- und Herzbeutelerkrankungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie“ werden alle relevanten Entwicklungen zu Diagnose- und Therapieverfahren von Herzmuskelerkrankungen und Herzmuskelentzündungen bis hin zur Herzmuskelschwäche vorgestellt und diskutiert. Zu den unterschiedlichen Themen werden renommierte Herzspezialisten aus Europa und den USA Vorträge halten und Kurse anbieten.

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UKSH: Feierliche Gründung des Kurt-Semm-Zentrums für laparoskopische und roboterassistierte Chirurgie

seit 2013 wird am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein das hochmoderne „da Vinci“-Chirurgiesystem eingesetzt. Diese Innovation gab den Anstoß für eine immer intensivere Zusammenarbeit der chirurgischen Fächer, die zwischenzeitlich die Anschaffung eines zweiten „da Vinci“-Systems ermöglichte und die nun auch organisatorisch verankert wird. Mit der Gründung des Kurt-Semm-Zentrums entsteht am UKSH und an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel deutschlandweit das erste interdisziplinäre Zentrum für laparoskopische und roboterassistierte Chirurgie, das sich den drei Zielen Krankenversorgung, chirurgische Ausbildung und Forschung verschrieben hat.

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