UMGR: Einladung zur Vernissage am 16. Januar

Nach der Eröffnung Ende 2015 und einem ersten Ausstellungsjahr 2016 in der Kulturmensa am Berthold-Beitz-Campus sind alle Kunstfreunde recht herzlich am Montag, dem 16. Januar, zur fünften Vernissage eingeladen. Zu Gast in der Kulturmensa ist der Pommersche Künstlerbund e.V., der im vergangenen Jahr sein 100. Jubiläum beging, mit einer Gemeinschaftsausstellung seiner Mitglieder. In der Ausstellung präsentieren sich 23 pommersche Künstler mit Arbeiten der letzten Jahre aus Malerei, Grafik, Fotografie und Skulpturen. Der Eintritt ist frei.

mehr…


MHH: Rekord an der MHH – 3.010 Geburten im Jahr 2016 Geburtenrate stieg um 14 Prozent

In der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurden im vergangenen Jahr so viele Kinder geboren wie nie zuvor. Erstmals wurde die Dreitausender-Marke geknackt – genau 3.010 Geburten konnte die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2016 verzeichnen, das sind 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Davon waren 108 Mehrlingsgeburten. Insgesamt erblickten 1.559 Mädchen und 1.558 Jungen das Licht der Welt. Zum Vergleich: 2015 gab es in der MHH 2.639 Entbindungen, davon 125 mit Mehrlingen. Insgesamt wurden in dem Jahr 1.335 Mädchen und 1.435 Jungen geboren. Die Vermutung, dass die extrem hohe Zahl auf mehr Entbindungen von geflüchteten Frauen zurückgeht, liegt nahe, ist aber nicht der eigentliche Grund. „Die Geburten geflüchteter Frauen machen nur etwa drei bis fünf Prozent aus“, schätzt Professor Dr. Constantin von Kaisenberg, Bereichsleiter Geburtshilfe und Pränatalmedizin an der MHH-Frauenklinik. Er sieht die Ursache des Anstiegs eher in dem breitgefächerten und guten Betreuungsangebot, das die MHH den werdenden Eltern bietet. In der Frauenklinik finden Mutter, Vater und Baby alles unter einem Dach – von der Betreuung während der Schwangerschaft über die Geburtshilfe und das Wochenbett bis hin zur Begleitung der Eltern und Kinder durch das erste Lebensjahr des Nachwuchses.

mehr…


BVBG: Beschaffungsmanagement – Das BVBG Gütesiegel braucht Sie!

Mit der Umverteilung von 800 Millionen Euro von sachkostenintensiven zu personalkostenintensiven Prozeduren im DRG-System müssen sich viele Kliniken aus Erlösminderungen einstellen. Günstigere Preise zu verhandeln, ist zwar naheliegend. Die wesentlich bessere Möglichkeit zum Sparen von Sachkosten ist es aber, den berufsübergreifenden Dialog zu forcieren und die Erlösmöglichkeiten mit dem Kosteneinsatz in Einklang zu bringen.

mehr…


MHH: MHH-Forscher optimieren Genkorrektur

Gendefekt in iPS-Zellen erfolgreich mit CRISPR-Cas9 korrigiert / Veröffentlichung in „Scientific Reports“

Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine Methode entwickelt, um von Patienten abgeleitete induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) mit dem Werkzeug CRISPR-Cas9 besser genetisch zu korrigieren. Das Team um Professor Dr. Tobias Cantz, MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, wählte hierfür die Methode der Cas9-Nickase kombiniert mit einer Zweifarben-Selektion. „CRISPR-Cas9 schneidet bisher ziemlich effizient, die punktgenaue Korrektur mit dem Werkzeug war jedoch noch recht ineffizient“, sagt Professor Cantz. „Die von uns entwickelte Methode ermöglicht es nun, nicht aktiv abgelesene Gene effizient zu korrigieren.“ Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in dem Fachjournal „Scientific Reports“.

Mit der Methode gelang es den Wissenschaftlern, den Gendefekt in iPS-Zellen zu korrigieren, der zu der Stoffwechselerkrankung „Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“ führt. Die Erkrankung tritt meist bereits im Kindesalter auf und kann Leberzirrhose und Lungenemphyseme verursachen. Zwei Hürden mussten die Wissenschaftler bei der Genkorrektur überwinden: Bei den meisten Erkrankten liegt der Gendefekt sowohl im mütterlichen als auch im väterlichen Chromosomensatz der Zelle vor. Aber auch eine einzelne mutierte Kopie kann bereits problematisch sein. Daher mussten die Forscher zum einen sicherstellen, dass das krankheitsverursachende Gen in den von Patienten abgeleiteten iPS-Zellen auch in beiden Chromosomensätzen korrigiert wird. Zum anderen mussten sie die Methode der Genkorrektur so optimieren, dass auch nicht aktiv abgelesene Gene effizient modifiziert werden. Denn: Das Gen wird erst abgelesen, wenn sich die Stammzelle in eine Leberzelle spezialisiert.

mehr…


UMGR: Wie geht es heute den Babys, die von 2002 bis 2008 in Ostvorpommern geboren wurden?

Seit 2002 werden Babys in Ostvorpommern im Rahmen der Greifswalder Neugeborenenstudie „SNiP – Survey of Neonates in Pomerania“ medizinisch untersucht und die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet. Nun starten die Ärzte und Wissenschaftler die erste große Nachuntersuchung der Mädchen und Jungen, die zwischen 2002 und 2008 geboren und bereits schon einmal auf Herz und Nieren geprüft worden sind. Das betrifft rund 6.800 Kinder und Jugendliche in einem Alter von acht bis 14 Jahren. „In dieser Woche versenden wir an die Eltern Fragebögen, die wahlweise schriftlich oder online ausgefüllt werden können“, informierte der Studienleiter und Leiter der Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Greifswald, Prof. Matthias Heckmann.

Die Neugeborenenstudie SNiP wurde 2002 als bevölkerungsbezogene Erhebung in Greifswald und im damaligen Landkreis Ostvorpommern unter Einbeziehung aller Entbindungseinrichtungen und Kinderkliniken in Greifswald, Wolgast und Anklam gestartet. Bis Ende 2008 wurden über 6.800 Neugeborene mit ihren Gesundheitsdaten in die Studie der Community Medicine aufgenommen. In einer 2013 gestarteten ersten Nachfolgestudie (SNiP II) wurden bislang rund 3.000 Kinder untersucht. Mit der SNiP-Studie sollen wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, um Krankheiten zukünftig möglichst zu vermeiden oder frühzeitig erkennen zu können. Der Greifswalder Kinderarzt bittet die beteiligten Eltern um Unterstützung bei der Nachuntersuchung per Fragebogen. „Alle Eltern und ihre Kinder können von den Ergebnissen profitieren, da die Studie die Gesundheitsversorgung junger Familien bundesweit gezielt verbessern soll.“ Der Mediziner bedankte sich auch bei den Kliniken und den dortigen Mitarbeitern, die diese umfangreiche Studie bislang äußerst engagiert mitgetragen haben.

mehr…


Comparatio: Comparatio Vorreiter bei der automatisierten Stammdatenpflege

Erfolgreiche Einführung eines zentralen Stammdatenmanagements

Seit dem 01.12.2016 stellt die Comparatio ihren Partnerkliniken ein exklusives Stammdatenmanagementsystem zur Verfügung, das singulär im deutschen Gesundheitsmarkt ist. Dieses System unterstützt die Massendatenanlage innerhalb der Materialwirtschaft des Klinikums und reduziert den bisherigen Aufwand in erheblichem Maße. Es beinhaltet umfängliche Artikelkataloge auf Basis der geschlossenen Verträge zwischen der Comparatio und den Lieferanten. Innerhalb der Partnerkliniken führt dies zur Vereinfachung der nachgelagerten elektronischen Prozesse, da neben sämtlichen verhandelten Preise auch Zusatzinformationen wie zum Beispiel Barcodes übermittelt werden.

„Sämtliche sich anschließende Prozesse wie das elektronische Bestellwesen oder die Bereiche Controlling und Logistik werden dadurch erheblich vereinfacht“, so Christoph Reinboth, CIO der Comparatio. Eine kontinuierliche Datenüberprüfung und -anpassung der Inhalte durch die Comparatio garantiert dabei eine fortwährend hohe Güte der Daten. Mit dieser Kerndienstleistung zur Artikeldatenpflege gewährt die Comparatio eine stets aktuelle Datengrundlage und „veredelt“ diese darüber hinaus unter anderem mit Klassifikationselementen.

mehr…


UKSH: Innovationsausschuss: UKSH zweimal erfolgreich

„Seltene Erkrankungen“ und „Virtuelle Kinderdiabetes-Ambulanz“ zur Verbesserung der Krankenversorgung gefördert

Gleich mit zwei Projekten ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, erfolgreich beim „Innovationsausschuss“ vertreten. Die Themen: „Verbesserung der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Umsetzung von im nationalen Aktionsplan (NAMSE) konsentierten Maßnahmen (Translate NAMSE)“ und „Virtuelle Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche (ViDiKi)“ sind unter den 29 von insgesamt 700 eingereichten Konzepten für neue medizinische Versorgungsformen vom „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA) ausgewählt worden. Gefördert werden Projekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind. Ziel des Innovationsfonds ist eine qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Die Fördersumme beträgt in den Jahren 2016 bis 2019 jeweils 300 Millionen Euro jährlich.

Verbesserung der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen durch Umsetzung von im nationalen Aktionsplan (NAMSE) konsentierten Maßnahmen (Translate NAMSE)

Erkrankungen werden als selten definiert, wenn fünf oder weniger Personen pro 10.000 von ihnen betroffen sind. Allerdings gibt es zahlreiche seltene Erkrankungen – in Deutschland sind mehr als vier Millionen Menschen betroffen. Oftmals suchen Patienten über viele Jahre nach einem Experten, der die richtige Diagnose stellen kann und die passende Therapie findet. Für die qualitätsgesicherte Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen sind deshalb überregionale multi-professionelle, sektorenübergreifende Netzwerke essentiell. „Das Projekt soll bei Patienten mit ausgewählten seltenen Erkrankungen zu einer schnelleren Diagnose, höheren Versorgungseffizienz und höheren Versorgungsqualität führen“, sagt Prof. Dr. Alexander Münchau, Sprecher des Lübecker Zentrums für Seltene Erkrankungen (ZSE) am UKSH. Es adressiert damit drei patientenrelevante Probleme der gegenwärtigen Versorgung im Regelsystem. Zur Umsetzung werden in den beteiligten Einrichtungen im nationalen Aktionsplan (NAMSE) vorgeschlagene Strukturen und Prozesse in drei Projektbereichen implementiert. Über die konventionelle Regelversorgung hinaus sollen innovative Leistungen greifen:

mehr…


UMG: Ausgezeichnet: Promotionsarbeit zu Alzheimer und Bewegung

Forschung zu vorbeugender Wirkung von körperlicher Bewegung für Alzheimer Krankheit ausgezeichnet. DGPPN verleiht Hans-Heimann Promotionspreis 2016 an UMG-Postdoktorandin und ihren Doktorvater.

Dr. Melanie Hüttenrauch, Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe Molekulare Psychiatrie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) mit dem Hans-Heimann Promotionspreis 2016 ausgezeichnet worden. Sie erhielt den Preis zusammen mit ihrem wissenschaftlichen Betreuer Priv.-Doz. Dr. Oliver Wirths, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UMG, für ihre Doktorarbeit zu den präventiven Auswirkungen körperlicher Bewegung in Tiermodellen für die Alzheimer Krankheit. Mit dem Hans-Heimann Preis prämiert die DGPPN jährlich die drei besten Dissertationen auf dem Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie. Die Auszeichnung ist mit jeweils 8.000 Euro dotiert und wurde am 24. November 2016 auf dem diesjährigen DGPPN-Kongress in Berlin verliehen.

mehr…