UMGR: 37. Jahrestagung Deutscher Pankreasclub e.V. 26.-28.01.17

Hiermit laden wir Sie herzlich zur 37. Jahrestagung des Deutschen Pankreasclubs vom 26.–28. Januar 2017 nach Greifswald ein. Der Deutsche Pankreasclub ist mittlerweile eine der wichtigsten Plattformen für den interdisziplinären, wissenschaftlichen und klinischen Austausch der deutschen Pankreatologen. Als Ausrichter des DPC 2017 möchten wir in guter Tradition vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, gleichzeitig aber auch ein interessantes Spektrum mit renommierten Referenten für die klinisch tätigen Kollegen abdecken. Für unseren akademischen Nachwuchs bietet die familiäre Atmosphäre unserer Tagung den geeigneten Rahmen, um eigene wissenschaftliche Beiträge mit Kollegen und Experten diskutieren zu können. Für die Vorstellung von Postervorträgen wollen wir im Tagungsprogramm daher ausreichend Raum einrichten.

Der Kongress rund um das Pankreas wird sowohl internistische als auch chirurgische Aspekte mit neuesten Forschungsergebnissen und Empfehlungen für die tägliche Praxis abdecken. Die Grundlagenforschung wird mit Blick auf die „jüngeren Forscher“ einen besonderen Stellenwert einnehmen. Hinzu kommen Kurse und Workshops am Donnerstagvormittag, die spezielle Themen in kleinen Gruppen behandeln sollen. Im Rahmen des Kongresses werden Übersichtsvorträge und Themen, die uns besonders am Herzen liegen, das Programm abrunden.

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UKR: Zusammen im Kampf gegen Krebs – Patiententag „Leukämien und Lymphome“ am UKR

Mit Vorträgen, Workshops und Expertenrunden informieren beim dritten Regensburger Patiententag das Universitätsklinikum Regensburg (UKR), die Leukämiehilfe Ostbayern und die Selbsthilfegruppe „Leukämie und Lymphome Regensburg – Oberpfalz“ über moderne Behandlungsmethoden und begleitende Therapien bei Leukämien und Lymphomen.

Die Diagnose Krebs bedeutet für Betroffene meistens einen grundlegenden Einschnitt im Leben. Nicht nur der gewohnte Alltag der Erkrankten verändert sich schlagartig, es treten auch Ängste und Verunsicherungen auf, die das Umfeld belasten können. Um Betroffene in dieser Situation zu unterstützen, ist es wichtig einen Austausch mit Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften und anderen Erkrankten zu schaffen. Für an Leukämie oder einer anderen bösartigen Neubildung des lymphatischen bzw. blutbildenden Systems erkrankte Menschen bietet sich am Samstag, dem 11. Februar 2017, genau diese Möglichkeit: zusammen mit der Leukämiehilfe Ostbayern und der Selbsthilfegruppe „Leukämie und Lymphome Regensburg – Oberpfalz“ findet am UKR von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr der dritte Patiententag „Leukämien und Lymphome“ statt.

Heute haben dank des medizinischen Fortschritts viele Leukämie- und Lymphompatienten eine gute Prognose, vollständig geheilt zu werden. Durch schonende Therapieverfahren können zudem Folgeerkrankungen verringert oder ganz vermieden werden. Neben der rein medizinischen Behandlung spielen im Kampf gegen Krebs auch Maßnahmen wie Physiotherapie und psychische Unterstützung eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer des Patiententages haben die Möglichkeit, sich bei Vorträgen über die Krankheitsbilder und neue Behandlungsmethoden zu informieren sowie in Workshops Entspannungsübungen wie zum Beispiel Yoga kennenzulernen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Fragen zu begleitenden Themen wie Palliativmedizin, Sozialberatung und Nachsorge an eine Expertenrunde zu stellen. Das vollständige Programm findet sich unter www.ukr.de/veranstaltungen.

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UMG: Prof. Dr. Jens Frahm erhält Jacob-Henle-Medaille

Prof. Dr. Jens Frahm, wissenschaftlicher Leiter und Alleingesellschafter der Biomedizinische NMR Forschungs-GmbH am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, erhält von der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ihre höchste jährliche Auszeichnung verliehen: die Jacob-Henle-Medaille. Jens Frahm erhält die Auszeichnung für seine Lebensleistung auf dem Gebiet der Magnetresonanz-Bildgebung. Frahm hat dem Bildgebungsverfahren der Magnetresonanztomographie (MRT) mit seinen Ideen zum Durchbruch in der medizinischen Diagnostik verholfen. Die feierliche Verleihung im Beisein zahlreicher prominenter Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft findet statt am Freitag, dem 3. Februar 2017, um 14:00 Uhr im Hörsaal 542 des Universitätsklinikums Göttingen. Die Laudatio hält Prof. Dr. Joachim Lotz, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der UMG. Im Anschluss daran hält Prof. Dr. Jens Frahm einen Vortrag zum Thema „Magnetresonanz-Tomografie – von der Physik zur Medizin“.

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UKSH: Ernst-Barlach-Schüler informieren sich über Transplantationsmedizin im UKSH

90 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Ernst-Barlach-Gymnasiums Kiel besuchen am Mittwoch, 15. Februar 2017, um 13 Uhr das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, um sich im Zuge des Ethik-Unterrichts über die Themen Transplantationsmedizin und Hirntod zu informieren. Fachexperten des UKSH geben im Rahmen von Vorträgen Einblicke in ihre Arbeitsbereiche. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Themen mit den Spezialisten zu diskutieren.

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MHH: MHH-Ärzte fanden heraus: Das längere Tragen einer Defibrillatorweste erspart vielen Patienten die Implantation eines Defibrillators

Jedes Jahr sterben in Deutschland 100.000 bis 150.000 Menschen am plötzlichen Herztod – besonders gefährdet sind Menschen, deren Herz etwa aufgrund eines Herzinfarktes oder einer Herzmuskelentzündung nur noch sehr vermindert pumpt. Deshalb bekommen diese Herzschwäche-Patienten zum Schutz oft einen Defibrillator implantiert, der Rhythmusstörungen behandeln kann. In der Zeit bis zur Implantation werden bei ihnen nach und nach die Medikamente gegen Herzschwäche bis zur vollen Dosis gesteigert. Zum Schutz vor bösartigen Herzrhythmusstörungen bekommen sie währenddessen sicherheitshalber eine Defibrillatorweste, welche den Herzrhythmus überwacht und die Patienten im Notfall auch durch einen Elektroschock behandelt. Bei einigen Patienten verbessert sich die Pumpfunktion während dieser Zeit so deutlich, dass sie keine Defibrillator-Implantation mehr benötigen. Liegt die Pumpleistung jedoch immer noch unter 35 Prozent, wird ihnen die Implantation empfohlen.

Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun herausgefunden, dass es sinnvoll ist, mit der Implantation eines Defibrillators noch länger zu warten: „Wenn man auch nach Ablauf der drei Monate die Medikation weiterhin in optimaler Weise auf den einzelnen Patienten abstimmt, benötigen weniger Patienten die Defibrillator-Implantation. Die Weste muss dabei aber auf jeden Fall weiter getragen werden. Wenn die Pumpleistung dann auf über 35 Prozent angestiegen ist, muss die Weste nicht mehr weiter getragen werden“, sagt Dr. David Duncker. Der Arzt der MHH-Klinik für Kardiologie und Angiologie ist Autor dieser vom „Journal of the American Heart Association“ veröffentlichen Studie. „An unserer Klinik wird die Defibrillatorweste seit einigen Jahren routinemäßig bei Patienten mit neu diagnostizierter Herzschwäche und deutlich reduzierter Pumpfunktion eingesetzt“, erläutert Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der Klinik für Kardiologie.

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UKR: Kliniken St. Elisabeth werden Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg

Die Kliniken St. Elisabeth in Neuburg an der Donau unterzeichnen eine Lehrkrankenhausvereinbarung mit der Universität Regensburg. Die engere Zusammenarbeit stärkt die Lehre, Forschung und Patientenversorgung und schafft Synergieeffekte.

Die Kliniken St. Elisabeth in Neuburg an der Donau dürfen sich seit heute, 25. Januar 2017, offiziell als „Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg“ bezeichnen. Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Vertretern der Kliniken und der Universität Regensburg im Refektorium der Klinik in Neuburg wurde die Lehrkrankenhausvereinbarung unterschrieben und die Zusammenarbeit damit feierlich besiegelt. „Der Erfolg des medizinischen Studiums und die Qualität der Lehre hängen maßgeblich vom Engagement der Lehrenden ab. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kliniken St. Elisabeth wird die universitäre Lehre durch ein neues Haus bereichert, das den Studierenden weitere Möglichkeiten in ihrem Studium eröffnet“, kommentiert Professor Dr. Bernd Salzberger, Studiendekan Humanmedizin der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg.

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UMG: Neuer UMG-Wissenschaftspreis erstmals vergeben: zwei Nachwuchsforscher in der Onkologie ausgezeichnet

Verleihung des neuen Wissenschaftspreises der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Freitag, 27. Januar 2017, 14:00 Uhr, Hörsaal 55, Uniklinikum Göttingen. Peter Jochimsen Stiftung für internationale Wissenschaftsprojekte stiftet Preisgeld von 10.000 Euro.

Die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) verleiht zum ersten Mal den neuen UMG-Wissenschaftspreis. Der Preis richtet sich an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und wegweisende Ergebnisse auf dem Gebiet der Grundlagenforschung erzielt haben. Der thematische Schwerpunkt der Ausschreibung im Jahr 2016 lag auf dem Gebiet der onkologischen Erkrankungen.
Die Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an Dr. Lena-Christin Conradi, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie, Universitätsmedizin Göttingen, und Dr. Tony Gutschner, Institut für Molekulare Medizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der Preis ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Peter Jochimsen Stiftung für internationale Wissenschaftsprojekte gestiftet. Prof. Dr. Peter Jochimsen, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, stellt die Stiftungsidee für den neuen Preis vor.

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UMGR: Projektgruppen begleiten aktiv den Konsolidierungsprozess

Mitte des vergangenen Jahres hatte der Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald das Konzept zur wirtschaftlichen Sanierung des universitären Maximalversorgers und größten Arbeitgebers in Vorpommern vorgestellt. Gleichzeitig war das der Start für 13 interne Projektgruppen, in denen Optimierungspotenziale erarbeitet und umgesetzt werden sollen. Heute informierte der Vorstand in einer Mitarbeiterversammlung über den Stand des Sanierungsprozesses und die ersten Ergebnisse der Projektarbeit.
Aktuell wirken 13 Projektgruppen mit über 40 Teilprojekten und über 170 Projektmitarbeitenden, um den Konsolidierungsprozess aktiv zu unterstützen. „Die Projektarbeit zeigt erste Ergebnisse“, sagte der Kaufmännische Vorstand Marie le Claire. „So konnten im vergangenen Jahr bereits über 1 Mio. Euro positive Ergebniseffekte als Sofortmaßnahmen realisiert werden. Die Hälfte des Sanierungsziels ist bislang mit konkreten Arbeitsplänen für die kommenden Jahre untersetzt. In diesem Jahr stehen wir erneut vor großen Herausforderungen, um diesen Prozess im Detail und in der Ausführung weiter erfolgreich zu gestalten“, so le Claire. „Steigende Patientenzahlen und mehr Drittmittel belegen jedoch, dass der Konsolidierungsprozess erfolgreich angelaufen ist.“

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MHH: Chirurg in Exzellenz-Akademie aufgenommen

Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) fördert PD Dr. Florian Vondran als ersten Chirurgen aus Hannover

MHH-Privatdozent Dr. Florian Vondran, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist als erster Chirurg aus Hannover in die Exzellenz-Akademie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) aufgenommen worden. „Ich freue mich sehr, dass unsere Klinik damit zum ersten Mal durch einen hochtalentierten akademischen Chirurgen in der Exzellenz-Akademie vertreten ist und bin mir sicher, dass er die hohen Erwartungen erfüllen wird“, erklärt Professor Dr. Jürgen Klempnauer, Direktor der MHH-Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Während des jährlichen Konvents der Lehrstuhlinhaber für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Berlin stellte Vondran seine aktuellen Forschungsprojekte zu den Themenbereichen „Regeneration der Leber“ und „Transplantationsimmunologie“ vor und überzeugte damit das Gremium. In die Akademie werden maximal 25 herausragende klinisch-wissenschaftlich tätige Chirurgen aufgenommen, maximal sechs Jahre gefördert und auf Führungspositionen vorbereitet.

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